Coaching Ausbildung
Systemischer Management Coach (SMC)® Hamburg

Wissenschaftlichkeit einer Coaching Ausbildung erfüllt

Die Forderung nach Wissenschaftlichkeit einer Ausbildung, hängt häufig mit einer Sorge um die Qualität zusammen. Genügt die erworbene Kompetenz professionellen Ansprüchen oder fällt die Ausbildung beim leichtesten „Stresstest“ durch? Denn dann wäre eine Coachausbildung eine Fehlinvestition an Geld und Zeit.

„Die Wissenschaft“ forscht und entwickelt aus den so gewonnen Erkenntnissen Strukturen, um einen Forschungsgegenstand , hier: Coaching, bewertbar zu machen.

Häufig werden derzeit in diesem Zusammenhang Frau Prof. Dr. Heidi Möller und Herr Prof. Hansjörg Künzli genannt. Beide beschäftigen sich u.a. mit der Wirksamkeit von Coaching. Die von Prof. Möller formulierten „Kriterien für eine gute Coachausbildung“ erfüllt die Ausbildung zum Systemischen Management Coach (SMC) in vollem Umfang. Auch die 2016 von Prof. Künzli veröffentlichten Untersuchungen, die die Wirkung des noch Anfang 2013 von CorporateWork verwandten Coachingprozesses nachweisen und belegen, unterstützen die „Wissenschaftlichkeit“.

Der aktuell verwandte und Ende 2015 veröffentlichte Coachingprozess ist eine konsequente Weiterentwicklung daraus.

Die Ausbildung zum Systemischen Management Coach (SMC) bei CorporateWork nach dem Coachingverständnis der Neuen Hamburger Schule (NHS) erfüllt vollumfänglich wissenschaftliche Qualitätsanforderungen.

Wissenschaft für Selber Denker

Ohne Nachvollziehbarkeit keine Wissenschaft. Der pure Zufall kann nicht untersucht werden. Soll zur Qualität einer Ausbildung eine wissenschaftliche Aussage gemacht werden, müssten zumindest die Didaktik, die Methodik und das verwandte Coachingverständnis untersucht werden. Curriculare Details und Rahmenbedingungen sind an dieser Stelle noch nicht wichtig. Warum? Die Didaktik beschäftigt sich damit, nach welchen Kriterien die Ausbildungsinhalte und auch die Methodik ausgewählt werden. Hier fließt u.a. das Menschenbild ein. Es macht schon einen Unterschied, ob man jemandem grundsätzlich etwas zutraut oder ihn für hilfsbedürftig hält. Das Menschenbild beeinflusst die Auswahl der Inhalte. Warum die Inhalte vermittelt werden, beantwortet auch die Didaktik - wie die Inhalte vermittelt werden, regelt die Methodik. Ein (ausgewählter) Inhalt wird mithilfe einer aus der Methodik abgeleiteten Methode vermittelt. Der Akt der „Wissensvermittlung“ ist legitimiert, wenn er z.B. auf diese Weise hergeleitet werden kann. Er ist „wissenschaftlich“.

Gleiches gilt für das Coachingverständnis. Denn auch hier geht es um Veränderung. Lernen ist Veränderung. Mithilfe des „Coachings“ lernt der „Coacheee/das Team“ andere Entscheidungen zu treffen, um sich bezogen auf das sys. Veränderungsthema selbst erfolgreich zu organisieren. Die Didaktik beantwortet im Coaching die Fragen: „Welche Themen muss der Coach drauf haben?“ und „an welchem Menschenbild orientiert sich sein Handeln?“. Der Coachingprozess selbst ist Teil der Methodik und spielt mit anderen Methoden, die die Wirkungserwartung innerhalb dieses Prozesses unterstützen, methodisch zusammen.

Ein Prozess hat ein Ziel bzw. eine Ergebniserwartung. Der Ablauf zum Erreichen dieses Ziels ist beschrieben und handwerklich reproduzierbar. Ein „nicht her leitbarer“ Prozess wäre „nicht wissenschaftlich“.

Ausbildung und Coachingverständnis beruhen auf dem didaktischen und methodischen Verständnis der Neuen Hamburger Schule (NHS).

Sie finden es online: www.hamburger-schule.net
gedruckt: Handbuch Management Coaching
und ab Februar 2017 einschl. Teamcoaching als Buch

Aktuelle Kritik an der Coaching-Forschung - Eine Meinung des Ausbildungsleiters

Es ist auffällig, dass viele der „Forscher“ handfeste kommerzielle Interessen verfolgen. Die Lehrmeinung des eigenen Unternehmens wird gerne durch eigene Forschungen bestätigt. Fachlich ist in der gegenwärtigen Coachingforschung keine saubere Definition des Forschungsgegenstands zu finden. Es wird schlichtweg versäumt, zu definieren, was Coaching im Sinne der eigenen Forschung oder Studie eigentlich ist. Ein so unsauberer Input liefert einen unsauberen output. Auch die jüngsten Veröffentlichungen eines bekannten Hirnforschers verstehen unter Coaching eher Therapie von Gesunden.

Spannend ist auch, wer sich so alles im „soften“ Thema Coaching Forschung tummelt. Auch Kaufleute sind da keine Seltenheit.

Um auf der Prozessebene von Coaching zu forschen, müßten die untersuchten Coachingprozesse reproduzierbar sein. Eine vollständige Beschreibung eines reproduzierbaren Coachingprozesses liefert das von CorporateWork verwandte Coachingverständnis der Neuen Hamburger Schule (NHS). Aufgrund der fehlenden Eingrenzung des Forschungsgegenstands und der Untersuchungsmethoden ist gegenwärtig (Nov. 2016) alles richtig und niemand kann kritisiert werden. Doch gerade das macht eine wissenschaftliche Auseinandersetzung unmöglich. Jeder forscht so vor sich hin. Nur brauchen einige wohl mehr Aufmerksamkeit für ihre Person als andere.

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